Themen, die uns in den nächsten Wochen beschäftigen

Nachdem vor den Sommerferien der Gemeinderat noch schnell die erste Stufe der Umwandlung der Gemeindewerke und den Entwurf des Flächennutzungsplans zu beschließen hatte, hoffen wir, die kommenden Themen wieder mit mehr Ruhe beraten zu können.
Am Freitag, dem 29.September wird nun die Schul- und Vereinssportanlage in Obermatten offiziell eingeweiht. Wir sind glücklich, dass diese Anlage nach endlosen und nervenaufreibenden Auseinandersetzungen nun doch ihren Platz an der richtigen Stelle gefunden hat. Vernunft und guter Wille haben schließlich zu dieser weisen Lösung geführt. Wir wünschen allen Aktiven viel Freude beim Ausüben ihres Sportes und hoffen auf ein verständnisvolles Miteinander. Auf jeden Fall sind wir sorgsam mit der Ressource Landschaft umgegangen und können uns weiter am Litzfürst erfreuen.
Seit Jahren ist es uns ein Anliegen, die Geschwindigkeit in der Ortsmitte zu reduzieren. Endlich sind neue Gesetzesvorlagen auf dem Tisch, sodass die Gemeinde nun doch Tempo 30 im gesamten Sanierungsgebiet „Nördliche Bundesstrasse“ und „Untere Waldstrasse“ genehmigt bekommen hat. Vor wenigen Jahren noch belächelt, ist es doch heute allgemeines Gedankengut. Wir hoffen, nun auch bald eine Überplanung des Verkehrsknotens „Alte Bundesstrasse/ Schwarzwaldstrasse/Industriestrasse“ und einen Vorschlag für eine Querungshilfe beim Seniorenzentrum vorgelegt zu bekommen.
Dass auch schnelles Reagieren zu Erfolgen führen kann, zeigen die Maßnahmen in der Schwarzwaldstraße. Dankenswerter Weise hat die Bauverwaltung nach anfänglichem Zögern doch noch im Rahmen der laufenden Sanierungen unsere Anregung umgesetzt, zur Verkehrsberuhigung eine Entschleunigungs-Schwelle einzufügen. Nach den positiven Rückmeldungen der Anliegerschaft hoffen wir, weitere „Polster“ (nicht nur in diesem Wohngebiert) durchsetzen zu können. Ende des Jahres soll übrigens endlich der Rückbau an der Eisenbahnunterführung Wirklichkeit werden, was wir ebenfalls seit Jahren angeregt und gefordert haben. Weiter ist es uns ein Anliegen, im Gemeinderat und mit den Bürgern eine Diskussion über die bauliche Entwicklung in den bestehenden Wohngebieten ohne rechtskräftigen Bebauungsplan zu führen. Verdichtung maßvoll ja, aber nicht ohne Konzept.
Wichtig ist uns aber auch, über die Entwicklungen im Seniorenzentrum ebenso wie in den Kindergärten auf dem laufenden zu sein. Um für diese Einrichtungen zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln, halten wir den kontinuierlichen Austausch für sehr hilfreich, weswegen wir die Etablierung regelmäßiger Gesprächsrunden bspw. mit Kindergartenträgern und -leitungen, aber auch mit den Elternvertretungen einfordern werden. Sie erreichen uns auch über www.gruene-gundelfingen.de.

R. SEBASTIAN WERBKE, GISELA GABRIEL

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