Die Fraktion GRÜNE ist sehr froh darüber, dass sich in der letzten Gemeinderatssitzung ein deutliche Mehrheit für die ökologische und klimaangepasste Umgestaltung des Sonne-Platzes ausgesprochen hat.
Die Ortsmitte wird aufgewertet und die Aufenthaltsqualität für alle Bürgerinnen und Bürger verbessert. Dies ist ein großer Erfolg, zu dem wir als Fraktion substanziell beigetragen hat, indem wir immer wieder das Gespräch gesucht, uns kompromissbereit gezeigt und in vielen Sitzungen konstruktiv eingebracht haben. Wie bedanken uns bei allen Unterstützer/innen der Sonne-Platz-Umgestaltung, die mit kreativen Aktionen aktiv geworden sind, Unterschriften gesammelt und viele Gespräche mit Skeptikern geführt haben. Das hat uns sechs grünen Rätinnen und Räten den Rücken gestärkt.
Weiterhin bedanken wir uns:
- Bei der Verwaltung und insbesondere den beiden Klimaschutzmanagerinnen, Irmela Sach und Monika Rothböck, die sehr engagiert und mit großer Sachkenntnis an dem Projekt gearbeitet haben. Hunderte von Arbeitsstunden wurden investiert, die zu einem guten Ergebnis geführt haben.
- Bei den Mitarbeitenden des Planungsbüros Freiraum, die mehrfach ihre Entwürfe überarbeitet und dabei stetig verbessert haben, um einen mehrheitsfähigen Kompromiss vorzulegen.
- Bei der Mehrheit der CDU-Fraktion, die sich am Ende für das Projekt ausgesprochen und damit eine Mehrheit im Gemeinderat ermöglicht hat.
- Bei Bürgermeister Raphael Walz, der sich persönlich stark für das Projekt engagiert und es gegen harte Widerstände einiger Räte vorangetrieben hat.
Wir tragen die nun erfolgten sinnvollen Änderungen am Projekt und den notwendigen Kompromiss etwa bezüglich der Zahl der wegfallenden Parkplätze mit. Das ist Demokratie. Entgegen den Mehrheitsbeschlüssen des Gemeinderats immer neue Haare in der Suppe zu suchen, hat damit jedoch nichts zu tun. Dass immer wieder neue Planungen gefordert wurden, hat zu Mehrkosten geführt und viele zusätzliche Sitzungen notwendig gemacht. Heute lässt sich festhalten: Der Versuch, das Projekt durch eine Verzögerungsstrategie zu Fall zu bringen – gebaut werden muss bis Ende 2027, sonst sind die Fördergelder weg! –, ist gescheitert.
Mit der Sonne-Platz-Umgestaltung wird ein wichtiger Schritt zur Klimaschutz und ‑anpassung getan. Mit Blick auf eine zukunftsfähige Ortsmitte und die Attraktivität der Gemeinde für zukünftige Generationen müssen diesem Schritt weitere folgen. Insbesondere werden wir darauf drängen, dass das im Rat verabschiedete Verkehrskonzept umgesetzt wird.
Nun verabschieden wir uns in die Sommerpause und wünschen allen Gundelfingerinnen und Gundelfingern gute Erholung.
Dr. Matthias Schmidt-Eule für die Fraktion GRÜNE